Meine Tipps für ein gemütliches Home Office

Tipps für ein gemütliches Home Office

Die richtige Arbeitsumgebung trägt superviel dazu bei, produktiv und gerne zu arbeiten. Hier verrate ich dir, worauf ich bei meinem Home Office schwöre:

Seit der Pandemie arbeite ich zu 100% im Home Office. Auch davor habe ich seit unserem Umzug raus aufs Land bereits einige Tage pro Woche von Zuhause aus gearbeitet. Im Laufe der Jahre habe ich mein Arbeitszimmer dabei immer weiter umgestaltet und verbessert.

Im heutigen Beitrag teile ich mit dir, was für mich die perfekte Umgebung im Home Office ausmacht. Und wichtig gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit: wie mein Home Office gemütlich wird und zu einem Ort, an dem ich mich gerne aufhalte und arbeite! 🙂

Die richtige Beleuchtung

Licht hat einen riesigen Einfluss auf unser Wohlbefinden!

Achte darauf, dass sich in deinem Bildschirm kein Fenster spiegelt – das ermüdet die Augen.
Ideal ist es, wenn sich das Fenster neben dir befindet. Ich liebe es, beim Arbeiten immer mal wieder innezuhalten und meinen Blick durch den Garten schweifen zu lassen, während ich über eine Formulierung nachdenke oder mich mit einer Problemstellung auseinandersetze.

Mein Schreibtisch im Home Office

Für Meetings ziehe ich den (dünnen) Vorhang allerdings zu, ansonsten ist meine eine Gesichtshälfte viel heller als die andere und das sieht in Zoom irgendwie merkwürdig aus. 😀

Blick aus meinem Fenster im Home Office
Der Blick aus meinem Fenster im Home Office

In unserer alten Wohnung war mein Arbeitszimmer immer funzelig. Beim Hausbau war mir deswegen superwichtig, vernünftige helle LEDs in der Decke zu montieren. Fun fact: ich schalte sie so gut wie nie ein, weil sie mir viel zu hell und grell sind. 😀
Aber gerade wenn ich im Winter durchputze, bin ich dann doch dankbar für eine ordentliche Beleuchtung.

Im Alltag schwöre ich auf meine Stehlampe vom Möbelschweden, bei der ich eigentlich immer nur die obere Lampe nutze. Sie strahlt an die Decke, sodass ich nicht geblendet werde, und erhellt den Raum mit einem gemütlichen Warmweiß.

Stehlampe im Home Office
Ich liebe übrigens meine Waldtapete <3

À propos Warmweiß: Lampen gibt es ja in verschiedenen Farbtemperaturen. Die Farbtemperatur wird in Kelvin (K) gemessen. Je höher die Kelvinzahl, desto kälter und bläulicher ist das Licht. Greif bei Glühbirnen, die einen Raum gemütlich beleuchten sollen, immer zur warmweißen Version.

Für eine indirekte und ganz sanfte Beleuchtung liebe ich meine Salzlampe! Sie verbreitet ein warmes orangefarbenes Licht und soll obendrein auch noch die Luft verbessern.

Sanfte Beleuchtung mit einer Salzlampe
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Eine normale Schreibtischlampe habe ich natürlich auch. Sie kommt zum Einsatz, wenn ich bei schummrigen Licht handschriftlich arbeite (tippen kann ich auch ohne hinzusehen und im Dunklen 😀 ) und als zusätzliche Lichtquelle, wenn ich bei Dunkelheit Meetings habe.

Im Home Office ist für mich halt auch wichtig, dass ich in Meetings gut und möglichst natürlich zu sehen bin. Dadurch, dass meine Firma international aufgestellt ist, treffen in unseren Meetings oft verschiedene Zeitzonen aufeinander. Und es ist dann schon immer etwas merkwürdig, wenn die Hälfte der Teilnehmer nur als schemenhafte Gestalten im Dunkeln zu erahnen sind. 😀

Wenn du so wie ich mit links schreibst, positioniere die Schreibtischlampe auf deiner rechten Seite, ansonsten andersherum. Dadurch wirfst du mit deiner Hand keinen Schatten aufs Papier.

Eine aufgeräumte Umgebung

Ich persönlich ticke so, dass mein Arbeitsplatz möglichst ordentlich sein muss. Klar, es liegt auch mal ein Haargummi herum oder eine leere Kaffeetasse wartet auf ihren nächsten Einsatz. Aber wenn sich irgendwelche Zettel, Bücher und sonstigen Dinge auf meinem Schreibtisch anhäufen, dann ist es vorbei mit meiner Konzentration.

Mein Schreibtisch im Home Office

Daher räume ich einmal in der Woche – immer freitags zum Abschluss der Arbeitswoche – meinen Schreibtisch auf: Dokumente werden abgeheftet, Bücher zurück ins Regal gestellt, der Tisch sauber abgewischt. So ein fester Tag erspart dir das Nachdenken, ob du wirklich aufräumen solltest (und es im Zweifelsfall dann gern auf später vertagst).

Ich bin dabei sogar so schlimm, dass die Gegenstände auf meinem Schreibtisch alle eine ganz genaue feste Position haben, an der sie stehen müssen. 😀

Vor ein paar Monaten habe ich meine über die Jahre angehäufte Sammlung verschiedenster Aktenordner ersetzt durch einheitliche, schlichte Ordner – und ich liebe den Anblick nach wie vor! Das bringt einfach ganz viel visuelle Ruhe rein.

Wenn du dich von einer unruhigen Umgebung leicht ablenken lässt, kann ich dir das nur ans Herz legen: gestalte dein Home Office möglichst klar und minimalistisch, was (unnötige) Reize angeht.

Papierkram organisieren mit Ordnern

Vernünftiges Arbeitsmaterial

Auch wenn sich ein Großteil meiner Arbeit digital abspielt, so komme ich im Home Office doch nicht ganz ohne Papier aus. Dafür liebe ich handschriftliche Notizen auch viel zu sehr!

Gescheites Werkzeug, das immer einsatzbereit ist, ist dabei ganz entscheidend. Es macht halt einfach keinen Spaß, wenn der Kugelschreiber dauernd Aussetzer hat, Bleistifte abbrechen oder stumpf sind und der Locher irgendwo j.w.d. verschollen ist und erst eine größere Suchaktion erfordert.

Daher haben alle Utensilien bei mir einen festen Wohnort und ich achte darauf, dass sie gut in Schuss sind. Lieber habe ich nur einen wirklich gut schreibenden Stift in der Schublade als 10, von denen 8 irgendwelche halb vertrockneten Gurken sind.

Das spart jede Menge Frust und „meh…“!

Die Magnetwand

Direkt über meinem Monitor hängt eine große Magnettafel. Hier befindet sich ein buntes Sammelsurium an Zetteln – allerdings nicht wüst drangepappt, sondern sorgfältig ausgewählt.

Magnetwand über dem Schreibtisch

Es ist eine Mischung aus Dingen, die ich verinnerlichen möchte (bspw. die Charakteristika starker Texte), solchen, die ich sonst für die korrekte Formulierung regelmäßig nachschlagen müsste (bspw. Claim, Mission und Purpose meiner Firma), Erinnerungen und auch Fotos und Bildern.

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Magnetwand über dem Schreibtisch

Grünpflanzen

Ein Raum ist für mich erst vollständig, wenn eine Pflanze darin lebt. 🙂

Dabei habe ich das große Glück, dass mein Arbeitszimmer durch die bodentiefen Fenster sowie das Dachfenster hell genug ist.

Unter der Dachschräge wächst eine Efeutute. Die ist super genügsam, möchte lieber zu wenig als zu viel gegossen werden und verträgt einen gelegentlichen Rückschnitt ihrer langen Ranken.

Pflanzen im Home Office
Efeututen sind unkomplizierte Zimmerpflanzen

In einer anderen Ecke steht ein großer Farn und hat sogar einen Job – sein Topf kaschiert eine dahinter befindliche Steckdosenleiste. 😉

Dinge dürfen gehen…

Jetzt habe ich viel darüber geschrieben habe, was in meinem Home Office alles vorhanden sein darf. Tatsächlich finde ich aber auch das Gegenteil wichtig: Dinge, die dort nichts verloren haben.

In meinem Arbeitszimmer möchte ich kreativ und konzentriert arbeiten können. Da stört Krempel und Ballast, den ich eh nicht mehr brauche und nur noch aus Gewohnheit aufbewahre.

Deswegen gehe ich regelmäßig meine Regale, Schränke und Schubladen durch und sortiere aus, was weg kann. Das fängt an bei Dokumenten, deren Aufbewahrungsfrist erloschen ist. Auch alte Notizbücher mit vertraulichen Firmennotizen schreddere ich nach einer Weile, denn in die gucke ich eh nie wieder rein. Meine privaten Tagebücher und Bullet Journals hebe ich allerdings immer auf!

Bücher, die ich nicht mehr lese, gebe ich ebenso weg wie elektronische Geräte, die ich nicht mehr verwende. Bei der letzten Aktion durfte mein kleiner iPod ausziehen… das waren damals noch Zeiten. Ich weiß noch, wie fortschrittlich ich mich fühlte, als ich ihn neu hatte. 😀 Aber mittlerweile höre ich halt eh nur noch über Spotify Musik und das läuft darauf nicht.

So eine regelmäßige Ausmist-Aktion sorgt dafür, dass dein Home Office ein produktiver Ort bleibt, an dem du dich gerne aufhältst. Denn das ist das Wichtigste: dass du dich an deinem Arbeitsplatz wohlfühlst und gerne deiner Beschäftigung nachgehst. 🙂

Anne Schwarz | Bloggerin auf Haushaltskram

Anne Schwarz

Hey, ich bin Anne - Multipassionate, waschechtes Dorfkind, Pferdemädchen, Bloggerin aus Leidenschaft und ich liebe es, Dinge in Ordnung zu bringen.

Hier auf Haushaltskram teile ich mit dir meine Haushaltstipps und Erfahrungen, damit du dich in einem sauberen und gemütlichen Zuhause entspannen kannst - ohne Aufräumfrust und Putzstress!

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3 Kommentare

    • Gerne – du kannst mir auch gern Themen schicken, zu denen du dir mal einen Beitrag wünschst, oder Dinge, die bei euch im Haushalt nicht so rund laufen – dann setz ich mich da mal an etwas. 🙂

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